Der Abgrund

Es verstört mich der Gedanke,

es zerreißt mich innerlich,

wozu der Mensch nur fähig

verstehen kann ich’s nicht.

 

Wie Abscheulichkeit wird wirklich,

greifbar, doch nicht klar.

Ein Verhalten wider Logik,

vergangen am Nachfahr.

 

Ein menschlich Wesen – ohne Menschlichkeit.

Ein menschlich Wesen – voller Unbekümmertheit.

 

Genommen ist nun die Freiheit

Das Spiel: zerbrochen ist das Glas.

Ein Zusammentreffen sichtbar

schrecklichen Ausmaß‘.

 

Zorn ergreift das Segel,

blinde Wut führt nun die Hand.

Das einzig‘, was zurückhält,

ist der sachliche Verstand.

 

Und so ist alles, was noch übrig,

diese Wort‘ ohne Gewicht

und die traurige Erkenntnis,

dass da auch ein Leben ohne Licht.

 

So bin ich mit meinen Gedanken

bei den Seelen, die es traf.

bete inbrünstig für ihre Erlösung

und einen geborgenen, sichren Schlaf.

 

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